Es ist jedes Jahr ein kleines Highlight für die Jugend im Tal. Schon Wochen vorher werden die Materialien für die Palmbuschen gesammelt.
- Palmkätzchen (Weiden)
- Eichenlaub
- Immergrün
- Wacholder
- Heidekraut
- Sadebaum
- und bunte Bänder.
Die kleinen Palmbrezeln dürfen natürlich auch nicht fehlen. Normalerweise tragen die Mädchen kleine Palmbuschen und die Burschen lange Palmlatten. Es ist fast ein kleiner „Wettkampf“, wer denn die längste Palmlatte hat. Allerdings geht es nicht nur darum, wer die Längste hat, die Herausforderung besteht eher darin, diese auch tragen zu können. Außerdem muss sie ja auch irgendwie zur Kirche transportiert werden, denn der Weg ist manchmal recht weit. Dort wird sie gesegnet und man zieht gemeinsam in die Kirche als Erinnerung an den Einzug Jesus in Jerusalem.
Zu Hause werden die kleinen Büschel in den Herrgottswinkel gesteckt und die Palmlatten beim Stall aufbewahrt. Dies soll vor Feuer, Unheil und Krankheit bewahren. Bei Sommergewittern kann man sie als Schutz im Herd verbrennen.