Tiroler Kräuterbüschel

Kräuterbüschel

Maria Himmelfahrt oder Hoher Frauentag

Der Kräuterweihbüschel wird zu Maria Himmelfahrt gebunden. Er soll Schutz und Segen ins Haus bringen und wird im Herrgottswinkel aufbewahrt. Bei nahenden Gewittern werden die Kräuter im Herdfeuer verbrannt, als Tee gegen Krankheiten verwendet oder den Tieren ins Futter gemischt.

Meist werden sieben Kräuter verwendet wie z. Bsp.:

  • Königskerze als Schutz gegen Blitzschlag und Elektrosmog
  • Johanniskraut bringt Licht und Zuversicht, spannungsabbauend
  • Alant stärkend und aufrichtend, bringt Sonne ins Herz
  • Minze erfrischt, reinigt, bringt Energie
  • Schafgarbe fördert Intuition und Visionen, löst Stauungen
  • Thymian macht Mut
  • Salbei reinigt und heilt

Zwischen dem Mariendreißiger (Maria Himmelfahrt 15. August und Maria Namen am 12. September) gepflückte Pflanzen sollen besonders heilkräftig sein.

Wer gerne mehr über die Heilkräuter im Naturpark Pitztal-Kaunertal erfahren möchte kann mit der Summercard Tiroler Oberland gratis an einer Kräuterwanderung teilnehmen.

Weihegebet:

Mit der Kräuterweihe wird eine innige Verbindung zwischen dem Menschen, Marien und der Natur hergestellt. Wir brauchen zum Leben die Erde und alles was sie hervorbringt. Darum müssen wir sorgsam mit der Schöpfung umgehen, mit Wald und Ackerland, mit Feld und Blumengarten, mit Wasser und Bodenschätzen. In unserer Hand liegt es, die Gaben und die Kräfte unserer Erde, die Kräuter und Blumen in rechter Weise zu gebrauchen und zu nützen. Sie können uns Freude schenken, Heilung bringen, Sonne ins Herz und Frieden der Seele.

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